Elterngeld
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Elterngeld verstehen

Die wichtigsten Begriffe in Alltagssprache. Jeder Abschnitt lässt sich direkt verlinken.

Basiselterngeld

Nach der Geburt fällt oft ein Einkommen weg. Basiselterngeld ersetzt einen Teil davon: meist rund 65 % deines vorherigen Nettos.

Es gibt dabei eine Unter- und eine Obergrenze: nie weniger als 300 € und nie mehr als 1.800 € im Monat. Jeder bezogene Monat verbraucht einen Monat aus dem gemeinsamen Kontingent.

Beispiel: 2.000 € Netto ergeben rund 1.300 € Elterngeld. Der Betrag bleibt immer zwischen 300 € und 1.800 €.

ElterngeldPlus

ElterngeldPlus ist die halbe monatliche Rate, dafür doppelt so lange. Aus einem Basismonat werden zwei Plus-Monate.

Unterm Strich bleibt die Summe gleich, nur gestreckt. Das lohnt sich vor allem, wenn du nebenbei in Teilzeit arbeitest: So verteilst du das Elterngeld über einen längeren Zeitraum.

Ein Basismonat wird zu zwei Plus-Monaten: halber Betrag, doppelte Dauer, gleiche Summe.

Partnerschaftsbonus

Der Partnerschaftsbonus sind zusätzliche ElterngeldPlus-Monate. Es gibt sie nur, wenn beide Eltern gleichzeitig in Teilzeit arbeiten.

Ein Anreiz, sich Erwerbsarbeit und Betreuung zu teilen. Die Monate müssen zusammenhängen und werden von beiden zugleich bezogen.

Lebensmonate

Elterngeld wird nicht nach Kalendermonaten gezahlt, sondern nach Lebensmonaten des Kindes.

Der erste Lebensmonat beginnt am Geburtstag, der zweite einen Monat später, und so weiter. Ein Lebensmonat läuft also quer über zwei Kalendermonate. Deshalb plant der Rechner in Lebensmonaten und rechnet sie taggenau auf die Kalendermonate um.

Beispiel: Geburt am 12. Mai. Der erste Lebensmonat startet am Geburtstag, nicht am Monatsersten, darum sind Kalender- und Lebensmonate gegeneinander versetzt.

Kontingente

Einem Paar stehen zusammen 12 Basismonate zu. Wenn beide sich beteiligen, kommen 2 Partnermonate dazu, insgesamt also 14.

Ein Elternteil kann höchstens 12 davon nehmen. Alleinerziehende bekommen alle 14. Der Partnerschaftsbonus hat sein eigenes, zusätzliches Kontingent. Der Planer wacht über diese Grenzen und sperrt Auswahlen, die sie überschreiten würden.

12 Basismonate teilt sich das Paar, 2 Partnermonate kommen dazu. Alleinerziehende erhalten alle 14.

Mutterschaftsgeld

Rund um die Geburt, in der Mutterschutzfrist, gibt es Mutterschaftsgeld statt Elterngeld.

Für diese Wochen wird das Mutterschaftsgeld auf das Elterngeld angerechnet. Es gibt also nicht beides zusätzlich. Der Rechner sperrt diese Monate im Planer entsprechend.

Elterngeld-Netto

Wie hoch das Elterngeld ausfällt, hängt nicht an deinem tatsächlichen Netto, sondern am gesetzlichen Elterngeld-Netto.

Das ist dein Brutto vor der Geburt, abzüglich pauschaler Abgaben und einer Werbungskostenpauschale. Diese Bezugsgröße ist bewusst pauschal definiert und kann vom echten Kontoeingang abweichen.

Vom Brutto vor der Geburt bleiben nach pauschalen Abgaben und Werbungskostenpauschale die Bemessungsgröße übrig. Die Anteile sind beispielhaft.

Mehr Infos

Dieser Rechner ordnet ein, er ersetzt keine amtliche Auskunft. Ausführliche und verbindliche Informationen findest du bei den zuständigen Stellen: