Elterngeld
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So rechnet das Tool

Womit dieser Rechner rechnet, und wo er vereinfacht. Alle jahresabhängigen Werte gelten für 2026. Wie beim amtlichen Rechner heißt: an offiziellen Prüftabellen geprüft. Vereinfachte Näherung markiert eine bewusste Vereinfachung.

Steuer- und Beitragswerte 2026

Alle Sätze und Grenzen gelten für 2026: Grundfreibetrag, Steuertarif, Beitragssätze und Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung.

Zum Jahreswechsel werden sie auf die dann geltenden Werte aktualisiert.

Elterngeld-Höhe

wie beim amtlichen Rechner

Basis- und ElterngeldPlus-Betrag, Ersatzrate, Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag rechnet der Rechner nach den Formeln des BEEG (öffnet in neuem Tab).

Die Ergebnisse sind gegen die offiziellen Prüftabellen geprüft und stimmen mit dem amtlichen Elterngeldrechner überein.

Der Geschwisterbonus zählt dabei nur bereits geborene Geschwister; ein weiteres Kind mit einem Geburtstermin nach dem jeweiligen Lebensmonat löst ihn noch nicht aus.

Mehrere Geburten

vereinfachte Näherung

Gibt es in deinem Haushalt mehrere Geburten, zählt der Rechner Elterngeld und Mutterschaftsgeld für jede Geburt zusammen, für die eine Person einen Plan hat, nicht nur für das erste Kind. Jeder Plan wird auf Geburtsmonat und -tag des jeweils eigenen Kindes verankert und genauso taggenau auf die Kalendermonate verteilt wie beim ersten Kind; überschneiden sich Monate zweier Geburten, addieren sich die Beträge.

Zwei Größen bleiben dabei bewusst personenbezogen statt je Geburt neu ermittelt: die Elterngeld-Bemessungsgrundlage und das Mutterschaftsgeld-Netto orientieren sich weiter am Einkommen vor der ersten Geburt. Einen eigenen Bemessungszeitraum für jede weitere Geburt gibt es noch nicht.

Elterngeld-Netto (Bemessungsgrundlage)

wie beim amtlichen Rechner

Das Elterngeld-Netto ermittelt der Rechner mit den pauschalen Abgaben nach BEEG (öffnet in neuem Tab) und der amtlichen Lohnsteuer nach dem Programmablaufplan 2026, nicht mit einer Näherung.

Auch der Bemessungszeitraum vor der Geburt wird automatisch bestimmt. Damit ist diese Größe zahlengleich zum amtlichen Rechner.

Einkommen während der Elternzeit

vereinfachte Näherung

Wie viel du während der Elterngeld-Monate verdienst, kannst du schnell im Onboarding als Durchschnitt angeben oder jederzeit zeitraumgenau im Einkommen der Person eintragen. Für diese Lebensmonate rechnet der Rechner mit genau diesem Einkommen (0 € = keine Arbeit) und verteilt es taggenau auf die Kalendermonate, so wie das Elterngeld selbst.

Er rechnet dabei mit deinen Angaben; bewusst vereinfacht ist nur ein Detail: In den beiden Grenzmonaten, in denen ein Lebensmonat mitten im Kalendermonat beginnt, mischt er die beiden Einkommen, und die Steuer auf diesen Mischwert ist eine Näherung. Dein Zuverdienst-Netto wird zugleich aufs Elterngeld angerechnet (Differenzmethode), das Elterngeld sinkt also entsprechend.

Teilzeit während des Elterngeldbezugs

Wer Elterngeld bezieht, darf nebenbei in Teilzeit arbeiten, im Durchschnitt bis zu 32 Stunden pro Woche. Wird das überschritten, entfällt für die betroffenen Monate in der Regel der Elterngeldanspruch.

Beim Einkommen kannst du optional Wochenstunden angeben. Liegen sie über der Grenze und fallen in deine Elterngeld-Monate, zeigt der Rechner dort einen Hinweis. Das ist nur ein Signal: Die Höhe des Elterngeldes richtet sich weiter nach dem Zuverdienst in Euro, nicht nach den Stunden, und ändert sich durch diese Angabe nicht.

Einkommensteuer, Soli und Kirchensteuer

wie beim amtlichen Rechner

Die Einkommensteuer folgt dem Tarif nach § 32a EStG (öffnet in neuem Tab) 2026 (Grundfreibetrag 12.348 €).

Solidaritätszuschlag (mit Freigrenze) und optionale Kirchensteuer (8 oder 9 %) kommen regelkonform obendrauf.

Ehegatten-Splitting

vereinfachte Näherung

Die gemeinsame Steuer verheirateter Paare berechnet der Rechner korrekt über das Splitting.

Für die Verteilung auf die einzelne Person und den einzelnen Monat nutzt er aber einen durchschnittlichen Haushaltssatz, keine punktgenaue Zurechnung. Das Netto der zweitverdienenden Person kann dadurch etwas niedriger erscheinen als bei einer getrennten Betrachtung. Für das Haushaltsergebnis ist die Näherung stimmig.

Sozialversicherung

wie beim amtlichen Rechner

Für Angestellte zieht der Rechner die Arbeitnehmer-Beiträge zu Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung ab, mit den Beitragssätzen und Bemessungsgrenzen 2026. Die Pflegeversicherung berücksichtigt Kinderzahl und Alter.

Für Selbständige wird die Vorsorge als fester Monatsbetrag angesetzt, keine einkommensabhängige freiwillige Kasse.

Mutterschaftsgeld

vereinfachte Näherung

Das Mutterschaftsgeld setzt der Rechner vereinfachend gleich dem vollen Netto vor der Geburt an. Ist dieses nicht hinterlegt (etwa direkt nach dem Onboarding), nimmt er ersatzweise das Elterngeld-Netto aus deinem Durchschnittseinkommen, damit die Monate im Mutterschutz nicht auf 0 € fallen.

Das tatsächliche Mutterschaftsgeld der Krankenkasse ist gedeckelt und kann davon abweichen. Für die Monate rund um die Geburt ist der angezeigte Betrag damit eher eine obere Grenze als ein exakter Wert.

Kindergeld

vereinfachte Näherung

Das Kindergeld ist ein fester Monatsbetrag je Kind ab der Geburt (Voreinstellung 259 €). Er wird nicht automatisch nach Kinderzahl gestaffelt, lässt sich aber je Kind anpassen.

Mehr Infos

Dieser Rechner ordnet ein, er ersetzt keine amtliche Auskunft. Ausführliche und verbindliche Informationen findest du bei den zuständigen Stellen: